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Vipp - grosser Eimer ganz klein

Der erste Vipp Treteimer erblickte 1939 das Licht der Welt, als Holger Nielsen ihn für den Friseursalon seiner Frau Marie anfertigte. Viel ist seither in den vergangenen 70 Jahren geschehen. Der Vipp Eimer erstrahlt in vielen verschiedenen Farben, er ist inzwischen im Louvre ausgestellt worden, und viele prominente Persönlichkeiten aus Mode, Design und Musik haben Sternenstaub über diese dänische Designikone geworfen.

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Aus Anlass des 70-jährigen Jubiläums gibt der Hersteller nun nach dem Vorbild des allerersten Vipp Treteimers, der vor 70 Jahren in der Werkstatt von Holger Nielsen entstand, eine 70th Anniversary Edition heraus. Der Treteimer ist mit dem originalen wellenförmigen Deckel, Griff und Logo versehen.

Weitere Infos www.vipp.com

Chasen von Flos - eine spektakuläre Lichtneuheit

Mit Chasen bietet Flos eine erneute eindrucksvolle Lichtneuheit vor. Entworfen wurde diese von niemand geringerem als der Spanierin Patricia Urquiola, welche schon für diverse Designs verschiedener Hersteller verantwortlich ist. Die Leuchtenkollektion Chasen bestehent aus Pendel- und Tischleuchten, dessen Formen und damit auch deren Ausstrahlungseigenschaften variabel einstellbar sind.
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Der Leuchtenkörper besteht aus chemisch photogeätzter, rostfreier Stahlfolie, Aluminiumbaldachin und einem Borsilikatdiffusor. Dieses Modell erlaubt durch eine mechanische Bewegung die geometrische Veränderung der Leuchte und reguliert über die Lamellenöffnung die ausgestrahlte Lichtquantität. Prädikat: Empfehlenswert!

Weitere Infos: www.flos.it

Wogg 38 Tisch von Alfredo Häberli

Der Trend nach Holztischen ist ja nach wie vor ungebrochen. Doch leider fertigt nun bald fast jeder Schreiner Holztische an und darunter hat es auch viele Exemplare, die den filigranen Originalen oft erfolglos nacheifern. Nicht so beim Wogg Tisch, entworfen von Alfredo Häberli. Beim genauen Hinschauen sind es eben genau diese Details, die das gewisse Etwas ausmachen.

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Alfredo Häberli hat für Wogg auch einen Armlehnsessel entworfen. Er mag zurückhaltende
Produkte, welche es auch ihrer Umgebung erlauben, zu existieren. Ebenso sollen die Produkte Leichtigkeit kommunizieren. Der Tisch kann entweder ganz in Massivholz (Muirapiranga – FSC-zertifiziertes Tropenholz,
Eiche hell oder schwarz) oder mit einer Tischeinlage in schwarzem Linoleum gefertigt werden. Die feingliedrige Konstruktion bedingt eine herausragende Verarbeitung.

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Weitere Infos: www.wogg.ch

Designklassiker – Original oder Kopie? – Interview mit Vitra

Mai 5, 2009 Interview, Vitra 2 Comments

Die Diskussion um Plagiate bekannter Designklassiker ist aktueller denn je. Mittlerweile tummeln sich zahlreiche Anbieter sogenannter „in Italien hergestellter Bauhaus-Möbel“ in Form von Online-Shops im Internet. Meistgeliebte Schnäppchen sind Klassiker wie Barcelona Chair, Eames-Lounge Chair oder die bekannte Wagenfeld-Leuchte. Manch einer fragt sich dann, wieso man Originale erwerben soll, wenn es dasselbe anderswo viel günstiger zu kaufen gibt. Die vermeindlichen Schnäppchenjäger wissen dann oft nicht, dass sie sich unter Umständen strafbar machen und oft nur minderwertige Ware erhalten.

Auch der bekannte Möbelhersteller Vitra sieht sich mit dieser Thematik konfrontiert. Vitra stellt seit 1957 unter anderem die bekannten Möbel von Charles & Ray Eames und George Nelson her. Selecteddesign sprach mit Gabriella Gianoli, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit bei Vitra, über dieses Thema.

selecteddesign: Wie unterscheidet sich ein Original von einem Objekt, welches als Plagiat günstiger produziert wurde? Wie rechtfertigt sich der Preisunterschied?

Gianoli: Die Objekte unterscheiden sich in qualitativer Hinsicht meist deutlich, auch wenn der Qualitätsunterschied in machen Fällen von einem Laien auf den ersten Blick nicht unbedingt zu erkennen ist, insbesondere bei Online-Angeboten. Die Plagiate, bei denen es sich heutzutage immer häufiger um Billigimporte aus asiatischer Produktion handelt, werden in der Regel den sehr hohen Ansprüchen an das verwendete Material und die Verarbeitung, die von Unternehmen wie Vitra an die Herstellung der Originale gestellt werden, nicht gerecht.
Weitere Unterschiede finden sich insbesondere im Service und auch in der Nachhaltigkeit. Vitra z.B. bietet für den Alu Chair eine Garantie von 30 Jahren an und die Ersatzteile für die Produkte sind lange erhältlich. So können Originale meist noch nach längerer Zeit repariert werden, wenn einzelne Teile kaputt gehen. Demgegenüber bieten die Plagiatsanbieter in der Regel keinerlei Garantieleistungen an. Sogar gesetzliche Gewährleistungsansprüche bei defekter Ware oder Ware minderer Qualität lassen sich oftmals nur schwer durchsetzen, da die Plagiate zumeist auf ständig wechselnden Websites und zum Teil sogar unter einem ständig wechselnden Firmennamen angeboten werden. Oftmals lassen sich auf den diversen Websites - die in der Regel von Italien oder Grossbritannien aus betrieben werden - sogar nicht einmal ein Firmenname geschweige denn irgendwelche zuverlässigen Kontaktdaten finden, so dass das dahinterstehende Unternehmen nur schwer oder sogar gar nicht mehr auszumachen ist.
Darüber hinaus verfügt ein Original in der Regel über einen Wiederverkaufswert, der je nach Objekt mit der Zeit sogar höher sein kann als der ursprüngliche Kaufpreis, was bei nicht autorisierten Kopien nicht der Fall ist. Bei nicht autorisierten Kopien kann der Wiederverkauf - je nach Rechtsordnung - sogar gesetzlich verboten sein.
Schliesslich steht der Hersteller des Originals mit seinem Unternehmen bzw. mit seinem Namen für die Authentizität des Produktes ein. Dadurch entstehen ihm auch Kosten, denn er verhält sich rechtlich korrekt und erstattet die Lizenzgebühren, die der Autor für seine geistige Leistung erhält.


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 Eames Plastic Chair von Vitra

selecteddesign: Was unternimmt Vitra, um die Herstellung der Plagiate zu unterbinden? Was wurde bereits erreicht?

Gianoli: Alle Hersteller von Originalen - auch Vitra - versuchen, oft auch in Zusammenarbeit mit den betroffenen Verbänden, die Hersteller von Plagiaten und Kopien zu bekämpfen. Je nach Land und seiner Rechtsordnung bzw. Rechtsprechung ist dies einfacher oder schwerer durchzusetzen. Kommt es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, müssen die Hersteller bzw. die Anbieter nicht autorisierter Kopien - zumindest in der Mehrzahl der europäischen Länder - neben einem Unterlassungsgebot mit der Verpflichtung zu empfindlichen Schadensersatzzahlungen sowie der Anordnung der Vernichtung der sich auf Lager befindenden Kopien rechnen. Wirkungsvolle Massnahmen im Kampf gegen die Produktpiraterie sind beispielsweise auch Messe- und Zollbeschlagnahmungen.

selecteddesign: Wo werden die Möbel von Vitra hergestellt?

Gianoli: Die Möbel von Vitra werden nicht bei Kopisten hergestellt. Gerade beim Alu Chair wird dies oft behauptet. Der Alu Chair wird ausschliesslich in den eigenen Betriebsstätten in Weil am Rhein hergestellt. Gerade weil eine Garantie von 30 Jahren auf diesem Stuhl gewährleistet wird, ist es wichtig, die Qualität der Produktion und der eingesetzten Materialien jederzeit überprüfen und steuern zu können. Selbstverständlich werden nicht alle Einzelteile, nicht jede einzelne Schraube, von Vitra hergestellt. Dies ist heute bei keinem Produkt mehr der Fall.


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 Eames Lounge Chair von Vitra


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 Eames Alu Chair von Vitra

selecteddesign: Was muss beim Möbelkauf beachtet werden? Auf welche Punkte müssen aus Ihrer Sicht im Onlinekauf geachtet werden?

Beim Möbelkauf ist der Einkauf beim autorisierten Fachhändler eine Garantie für den Kauf eines Originales. Heute sind die Produkte in der Regel gekennzeichnet und es ist klar erkennbar, ob ein Produkt von Vitra hergestellt wurde oder nicht.
Beim Onlinekauf ist die Sachlage etwas schwieriger, da hier auch sehr viele Secondhand Objekte angeboten werden. Auf den Fotos ist es oft schwer zu erkennen, ob es sich beim
Objekt um ein Plagiat handelt oder um ein Original. Es gibt jedoch heute einige seriöse Online-Händlerplattformen wie z.B. Markanto oder Cairo in Deutschland, die Originale auf dem Internet anbieten. Bei Cairo handelt es sich um einen Zusammenschluss von Fachhändlern.
Beim Online Kauf von Vintageobjekten ist es jedoch äusserst schwierig zu beurteilen ob das angebotene Objekt ein Original ist und eine persönliche Begutachtung des jeweiligen Möbelstücks in der Regel unerlässlich.


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 Panton Chair Junior von Vitra

Rolf Fehlbaum, Chairman von Vitra, sagt folgendes zu der Thematik:

In der bildenden Kunst ist klar, was mit dem Begriff Original und Kopie gemeint ist.
In der Designlogik ist die Reproduktion Teil des Konzeptes. Die am meisten verbreitete Missdeutung des Begriffs Original im Designbereich ist, ihn den Exemplaren eines Entwurfs aus der Anfangszeit seiner Produktion vorzuenthalten. Nach dieser Auffassung wäre ein Corbusier Sessel von 1928 oder ein Plywood Stuhl von Charles & Ray Eames aus der Produktion von 1946 ein Original, während die entsprechenden Modelle aus heutiger Produktion Kopien wären, unabhängig davon, wer sie herstellt. Diese Auffassung wird von den Kopisten vertreten. Sie geben zu, dass sie die Originale kopieren, behaupten aber, dass auch die Hersteller, die als rechtmässige Vertreter des klassischen Designs auftreten nichts anderes tun würden; die „Originale“, die Modelle aus der Anfangszeit der Produktion, stünden in Museen und bei Sammlern, nicht aber in den Möbelgeschäften, die mit diesen Herstellern arbeiten. Diese Argumentation dient der Irreführung.
Exemplare aus der ersten Produktionszeit sind von Sammlern begehrte Vintage-Objekte. Sie sind selten, wertvoll und stellen den ersten Ausdruck einer neuen Idee dar. Diese Vintage-Möbel sind Originale, aber der heute vom rechtmässigen Hersteller produziert Entwurf ist ebenfalls ein Original. Weshalb? Design ist auf die Lösung konkreter Probleme ausgerichtet. Die Produkte der Anfangszeit stellen den ersten Lösungsansatz dar. Fast immer erweisen sich in der Praxis einzelne Aspekte des Entwurfs als verbesserungswürdig. Charles & Ray Eames haben zeitlebens an der Weiterentwicklung ihrer Entwürfe gearbeitet. Da werden Dimensionen, Materialien, Einzelteile wie Gleiter usw. geändert, weil eine bessere Lösung gefunden wurde. Aus dieser Sicht ist das Produkt aus der Anfangszeit ehrwürdig, aber überholt. Der Begriff Original hat daher nichts mit dem Produktionszeitpunkt zu tun. Voraussetzung für den Status als Original ist vielmehr die Beziehung zwischen dem Designer (bzw. seinen Nachfahren) und dem Hersteller der Produkte. Sie hat eine rechtliche und eine ideelle Komponente: Um von einem Original sprechen zu können, muss dem Hersteller vom Designer das Recht zur Produktion übertragen worden sein. Jeder, der einen Entwurf ohne diese rechtliche Basis produziert, bedient sich bei fremdem Eigentum. Das gilt nicht nur für den Produzenten, es gilt auch für den Konsumenten, der das Produkt kauft.
Ebenso wichtig ist die ideelle Beziehung zwischen Hersteller und Designer. Sie drückt sich aus in der engen Zusammenarbeit bei allen Produktionsfragen. Der Kopist hat diese Beziehung nicht: Es bleibt ungewiss, wie stark die Kopie von der Originalidee abweicht, sei es aus Unkenntnis, aus Schlamperei oder aus Gründen der Kostenersparnis.

Rolf Fehlbaum

Weitere Infos über Vitra: www.vitra.com

Interview, Renzo Cicillini

Schubladenstapel – eine aussergewöhnliche Möbelskulptur

Als ich ihn das erste Mal sah, war ich skeptisch und meiner Frau hat er sofort gefallen. Ist das zeitlos? Niemand würde doch ein klassisches Möbel so entwerfen. Und seit einiger Zeit geht der Stapel auch mir nicht mehr aus dem Kopf: Sieben unterschiedlich grosse Schubladen in sieben unterschiedlichen Ausrichtungen ergeben ein variationsreiches Spiel hervortretender und zurückweichender Flächen.

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Der Entwurf gehört zu den weltweit begehrtesten Stücken aus der Röthlisberger Kollektion. Dem Künstlerpaar Susi und Ueli Berger gelang damit ein optischer Überraschungscoup und der Schweizer Werkstatt Röthlisberger ein handwerkliches Meisterstück. Der Schubladenstapel ist eine Skulptur mit Gebrauchswert.

Weitere Infos: www.roethlisberger.ch

Preis ca. 6′182.–

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Neuheiten der diesjährigen imm cologne

März 3, 2010

Auch dieses Jahr wurden an der imm cologne wieder die neusten Produkte präsentiert. Architonic liefert dazu die Videozusammenfassung.

Vipp - grosser Eimer ganz klein

Juli 4, 2009

Der erste Vipp Treteimer erblickte 1939 das Licht der Welt, als Holger Nielsen ihn für den Friseursalon seiner Frau Marie anfertigte. Viel ist seither in den vergangenen 70 Jahren geschehen. Der Vipp Eimer erstrahlt in vielen verschiedenen Farben, er ist inzwischen im Louvre ausgestellt worden, und viele prominente Persönlichkeiten aus Mode, Design und Musik [...]

The Selby – So wohnen Kreative

Mai 30, 2009

Im Blog von Todd Selby erhalten wir einen Einblick in andere Wohnwelten kreativer Leute. Gezeigt werden gegensätzliche Einrichtungen die schön angereiht dargestellt werden bis zur künstlerischen Unordnung von Promis aus aller Welt. Ob inszeniert oder nicht, die Fotos und Videos von Todd Selby sind sehr augenscheinlich und auf etlichen Bildern konnte ich interessante Objekte [...]

Chasen von Flos - eine spektakuläre Lichtneuheit

Mai 20, 2009

Mit Chasen bietet Flos eine erneute eindrucksvolle Lichtneuheit vor. Entworfen wurde diese von niemand geringerem als der Spanierin Patricia Urquiola, welche schon für diverse Designs verschiedener Hersteller verantwortlich ist. Die Leuchtenkollektion Chasen bestehent aus Pendel- und Tischleuchten, dessen Formen und damit auch deren Ausstrahlungseigenschaften variabel einstellbar sind.
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Der Leuchtenkörper besteht aus chemisch [...]

Wogg 38 Tisch von Alfredo Häberli

Mai 13, 2009

Der Trend nach Holztischen ist ja nach wie vor ungebrochen. Doch leider fertigt nun bald fast jeder Schreiner Holztische an und darunter hat es auch viele Exemplare, die den filigranen Originalen oft erfolglos nacheifern. Nicht so beim Wogg Tisch, entworfen von Alfredo Häberli. Beim genauen Hinschauen sind es eben genau diese Details, die das gewisse [...]

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